Storytelling im Client Reporting – das ist ein Trend, den wir schon seit längerer Zeit beobachten. Warum gerade dieses Thema ein «Game-Changer» sein kann und wie es richtig gemacht wird, möchte ich in diesem Beitrag kurz erläutern.

Warum «Storytelling» sinnvoll ist

Grundsätzlich dienen Geschichten dazu um Botschaften und Wissen zu vermitteln. Bei Zahlen fangen wir oft an nach Widersprüche zu suchen, bei Geschichten ist das eher weniger der Fall. Aus diesem Grund sind Geschichten für uns also glaubwürdiger und emotionaler, als die Darstellung von nackten Zahlen in Tabellenform. Durch Geschichten denken wir automatisch mit und können so Zusammenhänge, die uns bei der Betrachtung von Zahlenfriedhöfen vielleicht abhandengekommen wären, erkennen. Es geht also schlussendlich darum den Kunden besser und vor allem bedarfsgerechter zu informieren.

Auf was kommt es an?

AI basierte Lösungen, die Daten in «Storys» umwandeln gibt es bereits einige auf am Markt. Diese Lösungen in eine bestehende CCM-Plattform oder Reporting-Tool einzubinden dürfte technisch eine eher simple Aufgabe sein. Entscheidend bei so einem Vorhaben ist das Kennen und vorallem verstehen der Kundenbedürfnisse. Wem zeige ich nun die Performance Analyse als Balken Diagramm und wem zeige ich sie als Story? Sollen nur Teile des Reports als Storys dargestellt werden und wenn ja, welche?

Gutes Storytelling im Client Reporting funktioniert also erst durch die Kombination von neuester Technologie und solidem Fachwissen. Entscheidend ist hierbei, wie viel ich als Unternehmen wirklich über meinen Kunden und dessen «Sehgewohnheiten» weiß und wie ich dieses Wissen richtig interpretieren kann, um zukünftig ein wirklich personalisiertes Client Reporting zu haben.

Es ist noch viel mehr im Client Reporting möglich

Client Reports die auf Storys setzen sind also schlussendlich

  • glaubwürdiger,
  • emotionaler und
  • verständlicher

für die Kunden.

Technisch sind solche Services leicht einzubinden. Der Erfolg von einem Projekten steht und fällt mit der Analyse und der korrekten Interpretation der Kundenbedürfnisse.

Eine nächste Ausbaustufe könnten dann sein, dass man sich seinen Report von einem Bot vorlesen lassen und bei Bedarf direkt Rückfragen stellen kann. Dies ist dann eine völlig neue Art der Interaktion.

Das alles sind keine Zukunftsphantasien, sondern Projekte, die wir schon heute mit unseren Kunden umsetzen.

Wie so etwas aussehen kann, hat gerade kürzlich die Globalance Bank mit ihrem neuen Vermögensreporting gezeigt:

https://www.finews.ch/news/banken/39445-globalance-bank-reto-ringger-thomas-garms-vermoegens-reportin-kunden-portfolio-magazin

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